Über die Gründe der natürlichen Mumifizierung des Leichnams gibt es zahlreiche Überlieferungen. So zum Beispiel, es sei Gerbsäure, doppelt-chlorsaures Quecksilber, verschiedenste Gifte, der Luftzug (daher der Ausdruck "luftg´sechlter Pfarrer), radioaktive Strahlung oder sogar ein Wunder.

Ebenso ist im Volksmund überliefert, er sei an Epilepsie gestorben und so ein Helfer in dieser Krankheit. Seine Unverwestheit wäre ein Fingerzeig Gottes.

Doch auch eine wissenschaftlichte Untersuchung die seit dem Jahr 2000 durchgeführt wird, hat noch keine wissenschaftliche Erklärung für die natürliche Mumifierzung des Geistlichen erbracht.Somit ist auch für Herrn Dr. Bernhard Mayer, der auch mit der Untersuchung der Gletscherleiche "Ötzi" betraut war, dass Rätsel um unsere Mumie aus St. Thomas am Blasenstein noch nicht geklärt.

 

Hier stand einst die zweite Burg von St. Thomas am Blasenstein. Dies wurde durch Funde an der Abfallstelle der Burg entdeckt. Eine mittelalterliche Burg, spannend und Interessant - möchten Sie näheres dazu erfahren?

Dann lauschen Sie einer unserer Führerinen und melden Sie sich zu einer Führung an. Nähere Informationen dazu unter der Rubrik Führungen.

In den Höhlen der Zigeunermauern soll sich früher des öfteren fahrendes Volk aufgehalten haben.

Als fahrendes Volk galten im 17. und 18. Jahrhundert Menschen aus sozialen Unterschichten und Randgruppen: Zigeuner, Juden, verarmte Handwerker und Kaufleute, Taglöhner usw. Ohne Bürgerrechte lebten sie von Gelegenheitsarbeiten und betteln, kleinen Diebstählen und wildern. Von der Diskriminierung zur Krimi-nalisierung war es oft nur ein kleiner Schritt.

Jene, die sich gänzlich von den gesellschaftlichen Normen lossagten und das Räuberhandwerk betrieben, sind heute legendäre Figuren.

Einer davon war Hans Jörg Grasel, der vor allem im benachbarten Waldviertel und im unteren Mühlviertel raubte und plünderte, angeblich aber auch Arme beschenkte. Er soll sich gelegentlich auch in der Nähe der Zigeunermauern aufgehalten haben. Bis zu sechzig (!) Mann zählte seine Bande, unter ihnen Gestalten wie der „Lochpracker“, der „Mistkratzerl“, der „Stutzpratzerl“ und der „Bretling-fresser“.

Erst als auf Grasels Kopf 4000 Gulden Belohnung ausgesetzt wurden, ging er den Gesetzeshütern ins Netz. Am 31.01.1818 wurde er mit zwei Mittätern in Wien vor den Augen einer gaffenden Menschenmenge hingerichtet. Seine letzten Worte sind legendär: „Jessas, so vül Leut!“

 

Da für die "Steinerne Stiege" keine bestimmte mündliche Überlieferung besteht, was bei der üblichen Gedächtnistreue in dem Gebiet auf ein besonders hohes Alter schließen läßt, könnte man u. a. erwägen, dass sich hier ein altes Holzkirchlein befand.

Die Sage bezöge sich dann vielleicht auf einen geplanten Neubau entweder an der alten windgeschützten Stelle, bei erwähnter weithin sichtbaren Steinplatte oder etwa beim sog. Altarstein nahe des Lindner-Gutes.

Womöglich handelt es sich also bei der "Steinernen Stiege" um den Aufgang zum ersten Holzkirchlein in unmittelbarer Nähe des Wirtschaftshofes der Rodungsleute, für den etwa der Untermarthallerhof in Frage käme. (Es wird auch eine Wegabkürzung für Wallfahrer erwogen, die mit Stufen versehen wurde. Nach einem unglaubwürdigen Bericht hätte sie ein Schafhirte aus Langeweile eingemeißelt).

 

Vogeltenne

Diese bis vor kurzem föhrenbestandene flache Kuppe in der nähe der Grabner Alm diente im Mittelalter zum Vogelfang, für den vor allem mit klebrigen Spindeln besetzte „Leimbäume“ und „Grichtl“ (Vogelfallen) verwendet wurden.

Diese Tennen waren oft von Teichen (Reiherjagd) umgeben und besaßen eine gefasste Quelle. Waren sie groß genug wurden sie auch für die Falkenjagd genützt; der Platz musste dann eben und der Boden fest gestampft sein, dass der zu Pferd sitzende Jäger bei seinen Aktionen nicht behindert war.

Die Beize (Jagd) wurde meist im Frühling und Herbst an regen- und sturmfreien Tagen in den frühen Morgenstunden (ohne Sonnenschein) abgehalten.

Neben oder unter der Vogeltenne befand sich im allgemeinen ein von Graben und Wall umgebenes, zweistöckiges Wohngebäude als Sitz des Falkners, das neben den Gehegen für die Jagdfalken meist auch Räumlichkeiten für Jagdgesellschaften einschloss. Lag die Vogeltenne in unmittelbarer Näher einer Burg – wie bei und der Fall – wurde kein eigenes Hochhaus errichtet.

 

Spaltsteine - Durchkriechsteine

Der Waldhang vor der Grabner-Alm birgt etliche Stein–Sehenswürdigkeiten, u. a. drei Durchkriechsteine (Spaltsteine), jeder länger und bequemer zu begehen als die berühmte „Bucklwehluck`n“.

Ein Felsunterstand wird „Rehkammer“ genannt. Am Gipfelblock der Alm befindet sich das Grabner Kreuz (Religiöses Kleindenkmal).

Zimmer im Strudengau

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