Diese bis vor kurzem föhrenbestandene flache Kuppe in der nähe der Grabner Alm diente im Mittelalter zum Vogelfang, für den vor allem mit klebrigen Spindeln besetzte „Leimbäume“ und „Grichtl“ (Vogelfallen) verwendet wurden.

Diese Tennen waren oft von Teichen (Reiherjagd) umgeben und besaßen eine gefasste Quelle. Waren sie groß genug wurden sie auch für die Falkenjagd genützt; der Platz musste dann eben und der Boden fest gestampft sein, dass der zu Pferd sitzende Jäger bei seinen Aktionen nicht behindert war.

Die Beize (Jagd) wurde meist im Frühling und Herbst an regen- und sturmfreien Tagen in den frühen Morgenstunden (ohne Sonnenschein) abgehalten.

Neben oder unter der Vogeltenne befand sich im allgemeinen ein von Graben und Wall umgebenes, zweistöckiges Wohngebäude als Sitz des Falkners, das neben den Gehegen für die Jagdfalken meist auch Räumlichkeiten für Jagdgesellschaften einschloss. Lag die Vogeltenne in unmittelbarer Näher einer Burg – wie bei und der Fall – wurde kein eigenes Hochhaus errichtet.

Ort: nähe der Grabner Alm

Preis: kostenlos

ACHTUNG: Nur bei Schneefreien Tagen ist ein Zugang möglich.

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